Die Wurzelspitzenresektion: letzte Maßnahme zum Zahnerhalt

Wann ist eine Wurzelbehandlung die letzte zahnrettende Maßnahme?

Dauerhafte, pochende und puckernde Zahnschmerzen sind ein deutliches Anzeichen für einen Abszess an der Zahnwurzel. Diese Form der chronischen Entzündung heißt in der Fachsprache periapikale Parodontitis und verläuft für Sie als Patient lange unbemerkt. Die Notwendigkeit der Endodontie zeigt sich bei den meisten Betroffen im Anschwellen der Wange, durch faulig anmutenden Mundgeruch oder unerträglichen Zahnschmerz. Wenn alle Behandlungsmethoden versagen, kann eine Wurzelspitzenresektion Ihren Naturzahn erhalten und die Extraktion verhindern. Die operative Kappung der Zahnwurzel ist eine letzte Maßnahme, wenn auch die klassische Wurzelfüllung keine Linderung gebracht hat.

Wie lange dauert der Heilungsprozess?

Da es sich um eine nach der Behandlung vernähte Wunde handelt, dauert die Heilung länger als bei der klassischen Wurzelbehandlung. Wir bestellen Sie nach einem Zeitraum von 7 bis 10 Tagen zur Nachkontrolle und Entfernung der Fäden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Weichgewebswunde verheilt. Die Heilungsphase des Knochens dauert länger, sodass wie Sie zu einem weiteren Termin nach Ablauf von 3 in unserer Praxis für Zahnheilkunde bitten. Unser Team für Zahnheilkunde, die Praxis Dr. Müller-Reichert in Osnabrück, behandelt Sie mit langjähriger Erfahrung in der Endodontie und Oralchirurgie. Ehe wir operieren, versuchen wir eine klassische Wurzelbehandlung mit Wurzelfüllung, da diese deutlich schneller ausheilt.

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Darf eine Zahnarztpraxis mit Spezialisierung auf Endodontie die Wurzelspitzenresektion durchführen?

Ja. Jeder Experte für Zahnheilkunde mit Spezialisierung auf die Endodontie kann eine Wurzelspitzenresektion vornehmen. In unserer Praxis für Oralchirurgie und Zahnheilkunde bekommen Sie eine optimale Versorgung und können sich darauf verlassen, dass wir den Zahnerhalt in den Vordergrund stellen. Dr. Müller-Reichert ist eine Zahnarztpraxis in Osnabrück, in der wir Sie ausführlich beraten und den besten Weg für Sie finden. Kommen Sie als Schmerzpatient zu uns, werden Sie umgehend versorgt und bekommen eine Diagnostik, anhand der wir die notwendige Behandlung in der Endodontie ermitteln. Sollte eine operative Entfernung der Zahnwurzel nötig sein, sind wir befugt, diese Behandlung bei Ihnen vorzunehmen.

Wie lange und warum darf man nach der Wurzelbehandlung nicht rauchen?

In den ersten 24 Stunden haben Sie absolutes Rauchverbot. Die Wurzelspitzenresektion ist ein operativer Eingriff, in dessen Rahmen eine Behandlung im geöffneten Zahnfleisch vorgenommen wird. Die Wunde wird vernäht, dennoch dürfen weder Nikotin noch Alkohol in Ihren Körper gelangen. Auch im weiteren Verlauf des Heilprozesses ist rauchen ein Risiko, das der Heilung kontraproduktiv gegenüber steht. Wir empfehlen Ihnen, diese Anweisungen zu befolgen und den Eingriff durch die Oralchirurgie nicht als kleine Zahnbehandlung zu betrachten. Für zwei bis drei Tage nach der Endodontie bekommen Sie von uns eine Krankschreibung und den Hinweis, körperliche Anstrengungen und Sport unbedingt zu vermeiden.

Ist die Endodontie schmerzhaft und wie hoch ist die Erfolgsrate?

Bei der Wurzelbehandlung und Wurzelspitzenresektion handelt es sich um einen unter lokaler Anästhesie vorgenommenen Eingriff. Wir beginnen die Behandlung erst, wenn die Betäubung wirkt und Sie keinen Schmerz mehr verspüren. Im Verlauf der Behandlung kann es zu einem leichten Druck kommen, wenn wir den Abszess entfernen und Ihren Kieferknochen von nekrotischem Gewebe befreien. Die Erfolgsquote einer Wurzelbehandlung liegt bei über 80% und ist daher eine Maßnahme, die Sie vor der Extraktion eines Zahnes in Erwägung ziehen sollten. Nach der Behandlung sind Sie schmerzfrei und spüren im Regelfall nur ein leichtes Pochen, das nach 24 Stunden abgeklungen ist.

Zahnerhalt vor Zahnersatz: Wurzelfüllung oder Wurzelspitzenresektion?

Ehe wir Ihre Zahnwurzel entfernen, behandeln wir Sie mit einer konventionellen Endodontie. Dazu reinigen wir den Wurzelkanal, betäuben den Nerv und verschließen den Zahn anschließend durch eine Wurzelfüllung. Ist die Entzündung sehr weit fortgeschritten, hat den Kieferknochen befallen oder eine Nekrose am Zahnfleisch rund um den betroffenen Zahn erzeugt, ist eine Wurzelspitzenresektion die letzte und einzige Möglichkeit zum Zahnerhalt. In unserer Zahnarztpraxis in Osnabrück nehmen wir den oralchirurgischen Eingriff vor und berufen uns auf gute Prognosen aus Erfahrungswerten.

 

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